An der Kreidler schrauben: welches Werkzeug Sie wirklich brauchen

Veröffentlicht am 7. Oktober 2026 · 2 Min. Lesezeit

An der Kreidler schrauben: welches Werkzeug Sie wirklich brauchen

Sie brauchen erstaunlich wenig, um an einer Kreidler zu schrauben. Aber ein paar Spezialwerkzeuge sind unverzichtbar, und genau dort geht es schief, wenn man improvisiert.

Die Grundausstattung

Das Spezialwerkzeug

Darauf kommt es wirklich an. Drei Dinge lassen sich nicht improvisieren:

Polradabzieher. Das Polrad sitzt auf einem Konus und geht nur mit einem Abzieher herunter. Hebeln mit Schraubendrehern verbiegt die Kurbelwelle — ein Fehler, der Sie hunderte Euro kostet. Es gibt Abzieher mit dem passenden Gewinde für Kreidler.

Gehäusetrenner. Um den Motorblock zu öffnen, ohne die Dichtfläche zu beschädigen. Wer mit einem Schraubendreher zwischen die Gehäusehälften hebelt, bekommt den Block danach nie wieder öldicht.

Kompressionsprüfer. Nicht zwingend nötig, aber er sagt Ihnen in zehn Minuten, ob Ihr Zylinder noch gesund ist.

Praktisch, aber nicht Pflicht

Was Sie vor allem nicht tun sollten

Einen Schlagschrauber auf die Polradmutter. Sie beschädigen die Kurbelwellenlager.

Eine Wasserpumpenzange auf Chrom. Dauerhafter Schaden in einer Bewegung.

Einen zu kleinen Ringschlüssel, "der gerade passt". Der schnellste Weg, einen Schraubenkopf rundzudrehen — und ein runder Kopf kostet eine Stunde.

In der richtigen Reihenfolge aufbauen

Beginnen Sie mit der Grundausstattung und dem Polradabzieher. Damit erledigen Sie Wartung, stellen die Zündung ein und beheben die meisten Störungen. Gehäusetrenner und Lagerabzieher kaufen Sie erst, wenn Sie den Block tatsächlich öffnen — dann wissen Sie auch genau, welche Größen Sie brauchen.

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